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  • Nahrungsergänzung

    Basiswissen zu Nahrungsergänzungsmittel.

  • Erwerbsminderungsrente

    Wer, Wie & Wo? Unser Blog gibt allgemeine Infos rund ums Thema inkl. Antragsstellung.

  • Rechtliches

    Aktuelle Informationen zu Klagemöglichkeiten gegen Implantathersteller. Wir haben hierzu drei Fachanwälte für Medizinrecht befragt.

  • BIA-SCC

    Was ist BIA-SCC (Brustimplantat-assoziiertes Plattenepithelkarzinom)? Was ist BIA-SCC? „BIA-SCC“ bedeutet „Breast Implant Associated – Squamous Cell Carcinoma" . Übersetzt bedeutet es "Brustimplantat assoziiertes - Plattenepithelkarzinom". Es ist eine schwere Art von Krebs und im Gegensatz zu BIA-ALCLC kein Lymphomkrebs. Das BIA-SCC ist ein seltener, aber potentiell aggressiver epithelialer Tumor, der mit Brustimplantaten assoziiert wird und von der Kapsel um das Brustimplantat ausgeht. Der erste Fall von BIA-SCC wurde erstmals Anfang der 90er Jahre diagnostiziert. BIA-SCC ist kein "natürlicher" Krebs. Dies ist eine genetisch mutierte Krebsart, die durch das Eindringen verschiedener Giftstoffe (durch den Fremdkörper Implantat) in die blutbildenden Organe hervorgerufen wird. Die weißen Blutzellen verändern hierdurch die Genetik, so dass nur noch mutierte Krebszellen zur Abwehr des Implantates eingesetzt werden. Die Folge sind die Bildung von Karzinomen, über die sich schnell Metastasen bilden können. Solch aggressive Krebsarten wachsen und streuen schnell und können somit schnell zum Tode führen. Die Art oder Struktur (glatt/rauh, also texturiert) des Brustimplantats spielt hierbei bisher keine bekannte Rolle. Häufigkeit: Zum jetzigen Zeitpunkt sind der Amerikanischen Gesellschaft für Plastische Chirurgie (American Society of Plastic Surgeons (ASPS) und der Plastic Surgery Foundation (PSF) nur sehr wenige Fälle des BIA-SCC bekannt. Diese Information ist nicht verwunderlich, da bisher kaum auf BIA-SCC getestet wurde. Mann kann aber davon ausgehen, dass es bereits Todesfälle gab, die einer anderen Krebsart zugeschrieben wurden. Die ASPS und die PSF stehen in Verbindung mit der U.S. Food & Drug Administration (FDA) im Hinblick auf diese "neue" Thematik. Trotz der aktuell noch begrenzten Datenlage hat die ASPS ihre Mitglieder über das Brustimplantat-assoziierte Plattenepithelkarzinom mit einem Statement informiert, in der Hoffnung eine gesteigerte Aufmerksamkeit und eine verbesserte Entscheidungsfindung in der klinischen Situation zu ermöglichen. Die Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) betrachtet diese Ausarbeitung als sehr wichtig. Weltweit waren Stand September 2019, 6 bestätigte Fälle bekannt. In ihrem Update vom 08.03.2023 ergänzte die FDA, dass ihnen jetzt 19 Fälle des BIA-SCC in der Kapsel um das Brustimplantat aus bereits veröffentlichten Arbeiten bekannt sind, aber dass es hieraus nicht möglich ist, Risikofaktoren für Patienten zu bestimmen. Im April 2024 wurden beim nternationalen Kongress bereits 31 Fälle genannt. Gemäß der Klassifikation von Brusttumoren durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfordert die Diagnose eines primären Plattenepithelkarzinoms: Mehr als 90% der malignen Zellen müssen eine Plattenepitheldifferenzierung aufweisen Es gibt keine anderen primären Stellen von SCC Die Läsion muss von Haut und Brustwarze getrennt sein Symptome: Die Symptome von BIA-SCC ähneln sehr denen von BIA-ALCL. starke Schwellung Verhärtung der Brust Schmerzen im Bereich des Brustimplantates Flüssigkeitsansammlung (Serom) Oft ist schon ein Tumor sicht/-fühlbar. Diagnose: Klassische Methoden sind Ultraschall, MRT und CT. Weiter können Ärzte an den betroffenen Stellen Zell-, Gewebe-, oder Flüssigkeitsproben entnehmen. Diese Proben werden dann einem Labor zugesandt und auf BIA-SCC getestet. In bereits bekannten Fällen wurden bei den meisten Patienten eine negative Sentinel-Lymphknoten-Biopsie durchgeführt. Falls der Verdacht auf Krebs besteht, weisen Sie bitte Ihren Arzt auf diese Krebsart hin und lassen Sie sich spezifisch auf BIA-SCC testen. Wir raten zu einem Facharzt, dem diese Thematik bereits vertraut ist. Therapie: Die Empfehlung für die größtmögliche "Heilungschance" ist, wie auch bei BIA-ALCL, die Entfernung des Implantates in der geschlossenen Kapsel, also en bloc! Umliegendes bereits betroffenes Gewebe wird ebenfalls operativ entfernt. Oft ist eine bilaterale Mastektomie leider unumgänglich und eine Chemo- und/oder Strahlentherapie ist erforderlich. Das Vorhandensein weit verbreiteter multipler Metastasen nach der Operation und Bestrahlung unterstreicht die Aggressivität des Krebses und die Bedeutung einer systemischen Therapie. Bitte behalten Sie im Hinterkopf, dass diese schwere und seltene Art von Krebs noch nicht ausreichend erforscht ist und zudem kaum bekannt. Heilungschancen: Bei BIA-SCC besteht schneller Handlungsbedarf, da der Krebs wie schon erwähnt aggressiv ist und sich sehr schnell streut. Eine frühzeitige Diagnose wird aktuell als der Schlüssel zur Verbesserung des krankheitsspezifischen Überlebens angesehen. Suchen sie also einen Facharzt auf. (Wir aktualisieren regelmäßig auf unserer Webseite unsere medizinischen Kontakte). Selbst nach Entfernung des Tumors und bilateraler Mastektomie kam es bei 3 von 4 Frauen zur weiteren Metastasenbildung. Fragen Sie zudem Ihren behandelnden Arzt, ob es Heilung für die Organe, die für den speziellen Zellaufbau zuständig sind, gibt. Update ! Der Einfachheit halber verlinken wir hier eine Kurzzusammenfassung des 5. internationalen Kongresses zu BIA-ALCL/BIA-SCC vom 20.04.2024: Links: Reports of Squamous Cell Carcinoma and Various Lymphomas in Capsule Around Implants: FDA Safety Communication UPDATE: Reports of Squamous Cell Carcinoma (SCC) in the Capsule Around Breast Implants - FDA Safety Communication ASPS statement on Breast Implant Associated-Squamous Cell Carcinoma (BIA-SCC) Nützliches: © Krank durch Brustimplantate - Véronique Schreiter/Birgit Schäfers

  • Selbstliebe

    Was bringt Frauen eigentlich dazu sich einer Brust OP zu unterziehen und sich Brustimplantate einsetzen zu lassen? Der Wohl schwierigste Weg, den wir gehen müssen, der Weg zur Selbstliebe. Brustimplantate tragen Frauen/Transgender aus allen Gesellschaftsschichten, Berufen, Nationen, Jahrgängen und mit verschiedensten Intentionen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Kaum jemand mit sog. "Billigimplantaten" und nur wenige Frauen, die das bei diesem Thema erwartete Klischee bedienen. Die Frauen, die sich Brustimplantate einsetzen lassen, werden immer jünger. Eine Nasen-, oder Brust-OP zum 18. Geburtstag ist nichts Ungewöhnliches mehr, die Zahlen der Schönheitsoperationen in Deutschland steigen rasant an. Der Zugang wird durch Beauty-Kredite erleichtert und im Zeitalter des Internets und Social Media werden operative Eingriffe, durch viele „Influencer“ längst salonfähig. Jetzt mag die Ein oder Andere denken: Das ist doch die freie Entscheidung jeder Person und wenn sich jemand mit seinem Äußeren nicht wohl fühlt, warum sollte sie nicht operativ ändern, was man ändern kann?! Aber, ist das nicht schon der erste Trugschluss!? Diese freie Entscheidung ist nämlich gar nicht frei! Unsere Meinung, Ideale, Wertvorstellungen, Verständnis von Gut und Böse und auch Schönheit und Optik, einfach alles, wird von dem Umfeld, dem Land in dem wir aufwachsen, der Kultur in der wir leben, der Religion, dem Bildungsstand, unserem direkten Umfeld, wie Familie und Freunde, der sozialen Schicht, der wir angehören und nicht zuletzt, sondern sehr stark, von den Medien, die uns unbewusst beeinflussen, geprägt. Es ist ein bisschen provokant, aber ein Mädchen, das im Krieg aufwächst, macht sich sicherlich keine Gedanken über ihre Optik. Ein Mädchen in einem "armen" Land weiß vielleicht noch nicht mal, dass es Schönheitsoperationen gibt. Sind viele Menschen im Umfeld operiert, wird auch das Mädchen/die Frau, die in diesem Umfeld aufwächst, es als normal empfinden, sich operieren zu lassen. Genau so wie ein Kind, das in einem multikulturellen oder queeren Haushalt aufwächst, sich nie die Frage stellt, warum ein Elternteil eine andere Hautfarbe hat oder Sprache spricht oder warum Mama und Mama/Papa und Papa, sie in den Kindergarten bringen und nicht Mama und Papa, oder einer davon. Wann fängt man also an und stellt fest, dass es Unterschiede gibt? Wann definieren wir uns? Wann vergleichen wir uns? Glück kann nicht von der Körbchengröße oder sonstigen optischen Attributen des vermeintlich weiblichen Körpers abhängen. Wann und womit beginnt also diese Unzufriedenheit? Ziemlich früh sogar! Der Mensch kategorisiert/vergleicht von Natur aus, ein überlebenswichtiger Mechanismus, der oft mit Imitation einhergeht. Als Baby orientiert man sich an dem Verhalten der Person, die einen betreut. Wer hat sein Kind nicht schon einmal dabei beobachtet, wie es Dinge imitiert, die wir zuvor gemacht haben? Und wir alle fördern das. Ergo müssen wir darauf achten was imitiert werden soll. Willst du das rote oder das blaue T-Shirt? Guck mal, Lisa ist viel größer als du? Bei Rot steht man, bei Grün läuft man! Die Körbchengröße ist die unnützeste Körpermaßangabe, die wir Frauen zur Verfügung haben, wir alle kennen das Dilemma BH-Kauf!!! Kategorisieren/Vergleichen per se ist ja nichts Negatives, sondern auch notwendig, aber wo zieht man die Grenze? Sollten wir nicht die Grenze da ziehen, wo es keinen Vorteil hat, zu vergleichen?! Ein Beispiel: Unsere Haare werden nicht automatisch länger, wenn sie andere kurz tragen, die cm bleiben gleich! Wir werden nicht dünner, wenn andere dicker werden, die Zahl auf der Waage bleibt gleich! Wir werden nicht größer, wenn andere kleiner werden. Der Punkt ist doch, gehen wir in den Vergleich, sind wir nie "genug". Wir sind entweder: zu dünn/dick zu groß/klein zu weiblich/männlich nicht weiblich/männlich genug zu laut/leise zu dumm/schlau zu reich/arm zu hellhäutig/dunkelhäutig overdressed/underdressed in/out zu bunt/farblos zu schnell/langsam zu wenig/viel Erfahrung zu jung/alt zu sexy/ bieder zu sehr Hausfrau/Karrierefrau zu dominant/devot zu aufgeschlossen /schüchtern etc. Wir können es nie jedem recht machen, also sollten wir auch aufhören, uns selbst damit das Leben unnötig schwer zu machen. Die einzige Person, der wir es recht machen sollten, sind wir selbst. Und hier sollte man sich kritisch hinterfragen, warum man diese Veränderungen anstrebt. Was vielen noch nicht bewusst zu sein scheint, ist, dass das Bild der Frau weltweit sehr unterschiedlich ist und die Geschichte zeigt, dass es sich im stetigen Wandel befindet. Was die Geschichte auch zeigt, ist, dass Schönheitsideale oft nicht mehr sind als Ideale. Ideale, die nicht der weiblichen Anatomie entsprechen und somit durch künstliche „Hilfen“ hervorgerufen werden müssen. Kluge Marketingstrategien von Konzernen, denen es um Ihr Geld und nicht um Ihr Glück geht. Wären wir zufrieden, würden ganze Branchen nichts mehr verkaufen. Zudem werden Trends nicht das erste Mal als gesundheitsschädlich aufgedeckt. Wir sind alle Frauen, warum sollen wir uns vergleichen, neidisch sein, niedermachen, anstatt uns gegenseitig zu unterstützen, miteinander zu feiern und uns zu stärken?! Wir sind mehr als Brüste/Körbchengröße, mehr als unser vergängliches Aussehen! Wir haben Familie, Freunde und Partner, die uns nicht wegen unserer Brüste lieben, oder?! Was braucht man mehr? Das ist eine ganz ernst gemeinte Frage: Welche Vorteile haben Sie mit Implantaten? Diese Veränderung von innen kommt nicht einfach, sie ist eine bewusste Entscheidung. Wir werden nicht mehr geliebt, wenn wir uns optimieren. Irgend jemand findet immer etwas hässlich oder unschön. Der schönste Körper macht eine Beziehung nicht besser, wenn der Charakter nicht okay ist. Es ist das Vertrauen, das uns in intimen Situationen fallen lässt. Natürlich spielt Attraktivität eine Rolle, aber sie ist nicht alles und ein biochemischer Prozess, den wir gar nicht beeinflussen können. Der optische Traumkörper könnte vor uns stehen, aber wenn man ihn nicht riechen kann, würde niemals etwas Längerfristiges daraus entstehen. Würden Sie Ihren Partnern fallen lassen wenn er nicht mehr Ihren optischen Präferenzen entspricht, aber der Charakter perfekt passt? Was bleibt noch? Der Vergleich mit anderen Frauen. Was haben wir denn bitte davon? Es gibt immer jemanden, den man um sein Aussehen beneiden könnte und auch immer jemanden, den man nicht hübscher findet als sich selbst. So what?! Geht es im Leben nicht darum, glücklich oder zufrieden zu sein? Manche wollen die Welt bereisen. Braucht man dafür Implantate? Andere wollen Karriere machen. Braucht man dafür Implantate? Andere wünschen sich Kinder. Braucht man dafür Implantate? Andere wollen Spaß haben, tanzen oder sonst etwas. Braucht man dafür Implantate? etc... Die Antwort ist immer "Nein!" Aber was Sie dafür definitiv brauchen ist Gesundheit und diese kann Ihnen von Brustimplantaten aus Silikon und Kochsalz genommen werden. Es ist, als spielen Sie im Kasino, die Bank (das Kasino/der Implantathersteller) gewinnt immer! Dass wir mit unserem Aussehen nicht zufrieden sind, hat andere Wurzeln, zum Großteil mediale und an den anderen kann man arbeiten, aber das tut weh. Der Weg zur Selbstliebe ist auch nicht in ein paar Monaten gegangen, eigentlich hört er nie auf. Man muss sich immer daran erinnern, dass der Vergleich nicht förderlich ist und woher dieses mangelnde Selbstbild kommt. Legen Sie den Fokus auf etwas, das Ihnen Mehrwert gibt (Kinder, Hobbys, etc.) Es sind kleine Schritte zu gehen, es ist ein Prozess. Man sollte auch nicht gleich das größte optische "Manko" (aus eigener Sicht) in Angriff nehmen und bedenken Sie: Eine Frau erreicht vielleicht schneller ihr Wohlfühlgewicht als die Akzeptanz ihrer Brüste und die andere hat vielleicht genau den umgekehrten Erfolg. Es ist ein harter Weg, doch wenn man diesen hinter sich gelassen hat, ist das Leben so viel schöner, einfacher und macht mehr Spaß. Es lohnt sich! © Véronique Schreiter

  • Brustkrebs

    Grundlegende Informationen zu Diagnostik, Therapieverfahren, Brustwiederaufbau, Kritische Betrachtung Brustkrebs wird jährlich bei über 70.000 Frauen in Deutschland diagnostiziert. Somit zählt dieser zu den häufigsten Krebserkrankungen beim weiblichen Geschlecht. Im Jahr 2021 sind laut Statistischem Bundesamt 18.479 Frauen daran verstorben. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an dieser Krebsart. Bei ca. 5 - 10 % der Betroffenen ist der Brustkrebs erblich bedingt. Frühzeitig entdeckt, ist Brustkrebs in den meisten Fällen heilbar. Anzeichen/Symptome: Brustbeschwerden haben häufig keine krebsbedingte Ursache, sondern gehen auf ungefährliche Veränderungen der Brust zurück. Bei Unsicherheit und mit den folgenden Anzeichen sollte zur Sicherheit immer ein Arzt konsultiert werden: • Knoten oder Verhärtungen in der Brust lassen sich ertasten • Beim Anheben der Arme fallen die Brüste unterschiedlich • Eine Brustwarze ist nach Innen gezogen • Es treten Veränderungen der Haut an der Brust oder der Brustwarze auf • Es tritt an einer Brustwarze blutige, eitrige oder klare Flüssigkeit aus • Es treten Schmerzen oder Ziehen in der Brust ohne bekannte Ursache auf Diagnoseverfahren der Schulmedizin zur Erkennung von Brustkrebs: Mammografie: Dabei handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust. Das sogenannte Mammografie-Screening ist ein Verfahren der Radiologie und dient zur Krebsfrüherkennung bei Frauen von 50 bis 69 Jahren. Ärzte werben meist mit der Mammografie als die derzeit beste Methode zur Erkennung von Brustkrebs. Jedoch mehren sich hier kritische Stimmen. Teilweise kommt es zu sogenannten Überdiagnosen, indem Tumore gefunden werden, die gar keine Probleme bereitet hätten. In Absprache mit dem behandelnden Arzt ist es manchmal sinnvoller, die Entwicklung erst einmal zu beobachten und nicht gleich zu therapieren. Auch sollte die hohe Strahlenbelastung bei dieser Methode bedacht werden. Wenn Sie Brustimplantate tragen, raten wir von einer Mammografie-Untersuchung ab, da das Risiko des Implantatbruchs besteht. Hier ein kritischer Infotext: https://bewusst-vegan-froh.de/chirurgen-geben-zu-dass-die-mammographie-veraltet-und-schaedlich-fuer-frauen-ist/ Thermografie: Dies bezeichnet ein bildgebendes Verfahren, mit dem Oberflächentemperaturen von Objekten angezeigt werden. Mit Hilfe eines Infrarotmessgeräts wird die Gewebetemperatur eines Körperbereichs ermittelt und das Ergebnis als digitales Bild dargestellt. Dies geschieht ohne schädliche ionisierende Strahlung. Die Thermografie eignet sich gut, um Entzündungen im Körper aufzuzeigen. Sie dient ebenso als effektive Alternative zur Mammografie, die sehr strahlungsintensiv ist und daher von naturheilkundlich orientieren Frauen tendenziell abgelehnt wird. Magnetresonanztomografie (MRT): Dabei handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, das in der medizinisches Diagnostik zur Darstellung von Gewebe und Organen angewendet wird. Bei dieser Methode ist der Körper keiner belastenden Röntgenstrahlung oder ionisierenden Strahlung ausgesetzt. Jedoch kommt bei der Untersuchung häufig Kontrastmittel wie beispielsweise Gadolinium zum Einsatz. Hier sollte ein gesundheitliches Risiko genauestens abgewogen werden. PET-CT: Das PET-CT oder Positronen-Emissions-Tomografie gehört zu den nuklear-medizinischen bildgebenden Verfahren. Mittels radioaktiv markierter Stoffe (sogenannte Tracer, in der Regel spezielle Zucker) können Orte mit erhöhtem Stoffwechsel leichter dargestellt werden. Zusätzlich ist die Durchführung eines CTs notwendig, um die Stoffwechselvorgänge aus dem PET auf den Ort des Geschehens aus dem CT abbilden zu können. Insgesamt wird das PET-CT nur bei speziellen Fragestellungen eingesetzt. Die Strahlung der radioaktiv markierten Tracer wird als gering erachtet. Die Strahlenbelastung des CT ist entsprechend ähnlich. In der Regel muss in den Stunden vor der Untersuchung eine spezielle Diät eingehalten werden sowie anschließend eine hohe Flüssigkeitsaufnahme stattfinden, um den Tracer schneller auszuscheiden. PET-CT wie auch CT ist bei Schwangerschaft kontraindiziert . Ein PET-CT dient vor allem zur Suche nach Metastasen bei BIA-ALCL, also zum sog. Staging-Prozess der Erkrankung. Die Diagnose BIA-ALCL wird mittels Ultraschall und Histologie gestellt. Ultraschall/Sonografie: Bei dieser Methode wird die Gewebestruktur mit Unterstützung von Ultraschallwellen bildlich dargestellt. Das Verfahren hilft bei der Diagnose unterschiedlicher Erkrankungen. Laut Deutscher Krebsgesellschaft ist die Sonografie als alleinige Methode zur Burstkrebsdiagnostik jedoch nicht eindeutig genug . Empfehlenswert ist dieses Verfahren, um herauszufinden, ob eine Zyste und damit ein gutartiger Befund vorliegt, sodass möglicherweise auf eine Biopsie verzichtet werden kann. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen besteht bei Ultraschall keine Strahlenbelastung. Taktile Brustuntersuchung: Blinde und sehbehinderte Frauen erspüren verändertes Brustgewebe mit Hilfe ihres unübertrefflichen Tastsinns . Auf diese Weise können die professionellen medizinisch-taktilen Untersucherinnen bereits sehr kleine Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig wahrnehmen. Eine derartige Untersuchung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Dabei werden alle Gewebetiefen mittels Spezialklebestreifen an der Brust nach einem standardisierten Verfahren Punkt für Punkt abgetastet. Computertomografie (CT): Dieses bildgebende Verfahren basiert auf Röntgenstrahlung . Es dient zur Feststellung, ob der Tumor bereits Metastasen gebildet hat. Dazu wird ein CT von der Leber, der Lunge und dem Skelett gemacht. Biopsie: Mit diesem Verfahren wird abgeklärt, ob eine Veränderung in der Brust gut- oder bösartig ist. Dabei wird mit einer Hohlnadel Gewebe aus dem Knoten entnommen. Die exakte Position der Nadel wird mit Hilfe von Ultraschall, Röntgenstrahlung oder MRT überprüft. In der Regel erfolgt die Untersuchung nicht operativ, sondern minimal-invasiv. Behandlungsansätze: Ziel der medizinischen Behandlung sollte neben einer brusterhaltenden Therapie auch die Erhaltung der Lebensqualität sein. Die folgenden aufgeführten Behandlungsmöglich-keiten bilden die klassischen schulmedizinischen Verfahren ab. Diese fußen auf der sogenannten Mutationstheorie , die besagt, dass aus einer guten Zelle irgendwann eine böse und entartete Zelle werden kann. Daraus leitet sich der Behandlungsansatz der Schulmedizin ab: Die böse Zelle muss zerstört werden. Es wird nicht davon ausgegangen, dass sich eine kranke Zelle eines Tages wieder in eine normale Zelle verwandeln kann. Aber warum mutiert eine Zelle überhaupt? Laut Schulmedizin liegt dies zu 95 Prozent an äußeren Vergiftungen wie Rauchen, Alkohol, Asbest u.s.w. Diese Giftstoffe verändern die DNA-Struktur und führen letztlich zu Tumorwachstum . Die anderen 5 Prozent gehen auf bestimmte Viren wie beispielsweise Humane Papillomviren (HPV) bei Gebärmutterhalskrebs zurück. Wenn man die Vergiftungstheorie und die daraus resultierende Mutationstheorie der Schulmedizin zugrunde legt, müsste die Basis der Therapie lauten: Verbesserung des Milieus durch Entgiftung und gesunde (pflanzliche) Ernährung. Stattdessen lautet der schulmedizinische Behandlungsansatz: Zusätzliche Vergiftung des Milieus durch Chemotherapie, Bestrahlung etc. Jede Frau sollte sich eingehend mit den verschiedenen Therapiemöglichkeiten befassen und sich bewusst entscheiden, welchen Weg sie gehen möchte. Für das eigene Heilungsgeschehen ist es unerlässlich, die Zusammenhänge und alternativen Ansätze zu verstehen. Dies sollte auch in der Wahl der Therapie berücksichtigt werden. Natürlich immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt und in Selbstverantwortung. „Primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare” („Erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen“). Eine Chemotherpaie kann z.B. einerseits mit starken Nebenwirkungen einher gehen, andererseits kann bei früh erkanntem Brustkrebs eine Chemotherapie die Chance zur Heilung erhöhen. Operation: Mit einer Operation sollen die Tumorzellen aus der Brust entfernt werden. Dabei wird auch eine Probe von gesundem umgebendem Gewebe entnommen, um sicherzugehen, dass der Tumor vollständig erfasst worden ist. Anschließend wird in einer feingeweblichen Untersuchung überprüft, ob im betroffenen Bereich noch Tumorzellen zu finden sind. Wenn nicht, wurde der Tumor restlos entfernt. Auch bei einer Brustkrebsvorstufe (DCIS oder LCIS) kann eine Mastektomie angeraten werden (da entartete Zellen manchmal in der Brust sehr verteilt vorliegen). Eine Brustkrebsvorstufe kann noch nicht streuen, nur in etwa 3-5 % der Fälle geschieht dies (invasiv wachsender Brustkrebs noch nicht entdeckbar). Brusterhaltende Operation: Ob diese machbar ist, hängt von dem Verhältnis Tumorgröße zu Brustgröße ab. Die brusterhaltende Operation erfolgt bei der schulmedizinischen Behandlung immer in Kombination mit einer anschließenden Bestrahlung. Brustentfernung (Mastektomie): Eine brusterhaltende Operation kommt nicht infrage, wenn: • der Tumor zu groß ist • die Brusthaut ebenfalls betroffen ist • es sich um einen entzündlichen Brustkrebs (inflammatorisches Mammakarzinom) handelt • eine Strahlentherapie nicht möglich oder nicht gewünscht ist Bei der Mastektomie werden das gesamte Brustdrüsengewebe inklusive der Haut und die Faszie entfernt. In einigen Fällen auch die Brustwarze. Vor vielen Jahren wurde ebenso die Brustmuskulatur mit entfernt. Bei der heutigen schonenderen Methode bleiben diese Muskeln in der Regel erhalten. Bestrahlung: Der erkrankte Bereich wird mit hochdosierter ionisierender Strahlung behandelt, die das Erbmaterial der Zellen schädigt. Dies trifft sowohl auf die verbliebenen Krebszellen als auch auf gesunde Zellen zu. Wann wird laut Schulmedizin bestrahlt: • nach einer brusterhaltenden Operation • bei Befall mehrerer Lymphknoten • bei Metastasen • hin und wieder auch nach einer Mastektomie Im Anschluss an eine (brusterhaltenden) Operation wird von der Schulmedizin standardmäßig die sogenannte hypofraktionierte Strahlentherapie empfohlen. Bei dieser wird die gesamte operierte Brust über einen Zeitraum von drei Wochen bestrahlt. Chemotherapie : Bei der Chemotherapie werden über mehrere Monate im ein- bis dreiwöchentlichen Rhythmus sogenannte Zytostatika (Zellstopper) verabreicht, die die Vermehrung der Tumorzellen hemmen sollen. Diese gelangen über die Vene als Infusion in den Körper. Es gibt inzwischen Tests, z.B . den Oncotype-Test , der aussagt, zu wieviel Prozent eine Chemo individuell anschlagen würde und ermittelt ebenso das Rückfallrisiko . Die Chemotherapie zerstört neben den Krebszellen auch gesunde Zellen und kann daher mit starken Nebenwirkungen einher gehen. Unter anderem sind dies: • anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung • Übelkeit und Erbrechen • Haarausfall • Appetitlosigkeit, Schmerzen beim Schlucken • Durchfall • Haut- und Nagelveränderungen • Immunschwäche durch die Abnahme weißer Blutkörperchen • Nervenschädigungen an Händen und Füßen • Herzmuskelschwäche • Störungen geistiger Funktionen wie Konzentration und Merkfähigkeit • Schädigung der Eierstöcke • Erhöhte Neigung zu späteren Leukämien Antihormontherapie (bei hormonell bedingtem Brustkrebs): Darunter versteht man die schulmedizinische medikamentöse Behandlung bei sogenannten hormonempfindlichen Tumoren . Sie entzieht den Tumorzellen den Stimulus zur Profileration. Anhand von Gewebeproben wird der Hormonrezeptorstatus der Tumorzelle ermittelt. Haben diese Tumore einen positiven Status, sind sie empfindlich für Östrogen und/oder Progesteron und sollen durch eine Antihormontherapie in ihrer Vergrößerung gehemmt werden. a) Aromatasehemmer (ca 5-7Jahre lang), z.B. Letrozol, Exemestan, Anastrozol: Sie unterdrücken die Östrogensynthese, indem sie die Aromatase hemmen. b) Tamoxifen Es blockiert die Bindung an die Östrogenrezeptoren. Je nach Hormonstatus (Wechseljahre etc.) werden Tamoxifen oder Aromatasehemmer eingesetzt oder auch nach ein paar Jahren gewechselt . Die Östrogenreduktion kann zu Osteopenie oder Osteoporose und damit ggfs. zu Frakturen führen, daher sollte vorab eine DAX Knochendichtemessung durchgeführt werden und die Werte regelmäßig überprüft werden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Gelenkschmerzen, einigen Betroffenen hilft Equinova zur Verbesserung, Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, Libidoverlust und dergleichen mehr. Antikörpertherapie: Das Behandlungsverfahren mit Antikörpern zählt zu den sogenannten zielgerichteten Therapien, da sich diese gezielt gegen ein bestimmtes Merkmal der Tumorzelle richten sollen. Wiederholte Ziele der Antikörper sind Partikel, die das Wachstum der Zellen anregen. Von den Wachstumssignalen produzieren einige Krebszellen zu viel; daher gilt es diese in der Therapie mit Antikörpern zu blockieren und das Wachstum einzudämmen . Die Therapie ist nicht frei von Nebenwirkungen, da auch gesunde Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch eine Entnahme der Eierstöcke kann sinnvoll sein (je nach Alter bzw. Kinderwunsch). Es gibt verschiedene Arten des Brustaufbaus: Silikon ( Wir raten davon ab ) Bei Bestrahlungen kommt es bei 80 Prozent der Betroffenen innerhalb von 10 Jahren zur Kapselfibrose, die schmerzhaft ist und eine sofortige Implantentnahme zur Folge hat - man muss sich also auf Folge-Operationen einstellen. Außerdem besteht die Gefahr vieler Erkrankungen ( Breast Implant Illness in allen Facetten (lesen Sie hierzu bitte unseren Blog BII und Krebs durch Brustimplantate, außerdem spannend hierzu: unser Podcast mit einer Brustkrebsbetroffenen). An dieser Stelle noch der kurze Hinweis, dass bei einer späteren Implantatentfernung bei Brustkrebsbetroffenen oft die komplette Kapselentfernung nicht möglich ist, da häufig eine Nekrosegefahr besteht. Dies immer dann, wenn der noch vorhandene Hautmantel zu dünn ist. Bitte lesen Sie hierzu unseren Blogtext "En bloc/Totale Kapsulektomie. Eigengewebe z.B. aus Bauch, Oberschenkel oder Rücken. Mehr Infos hierzu in unserem Blog "Alternativen zu Silikon". Eigenfett (Lipofilling): Auch hier kann es zu Komplikationen , z.B. einer Fettnekrose, kommen. Diese kann in bildgebenden Verfahren nicht vom Brustkrebs unterschieden werden, so dass eine Biopsie nötig wäre. Die Kosten für einen Aufbau mit Eigenfett werden noch nicht von allen Krankenkassen übernommen. Diese Maßnahme ist eher für kleine Brüste geeignet oder zusätzlich nach einem Eigengewebe-Aufbau. Aesthetic Flat Closure (schöner flacher Verschluss) Ästhetische Mastektomie ohne jeden Brutwiederaufbau. Wir möchten Ihnen ans Herz legen, auch hierüber nachzudenken, da es zumindest körperlich die "gesündeste" Option ist. Sie finden hierzu beim Verein Amsob e.V. liebevolle und kompetente Unterstützung. Unsere Blogs: BII - Breast Implant Illness BIA- ALCL Alternativen zu Silikon Unser Podcast: Alex: Ich wollte nicht nur eine Brust haben. Die schnell Lösung: Implantat Nützliche Links: AMSOB e.V. Biokrebs.de Arcadia-Praxisklinik.de Onko-goodies.de Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis) Gynecology Guide K rebsgesellschaft - Onko Internetportal - Brustkrebs K rebsgesellschaft - Onko Internetportal - Strahlentherapie K rebsgesellschaft - Onko Internetportal - Operation Brustkrebs K rebsgesellschaft - Onko Internetportal - Antihormonelle Therapie bei Brustkrebs K rebsgesellschaft - Onko Internetportal - Chemotherapie Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Pink - Brustkrebs Pink - Operation Pink - Strahlentherapie Pink - Chemotherapie Mama Mia Helios Gesundheit Krebs & Ich Text: Anna Steinbeck/Alex Bohlig ©Birgit Schäfers

  • Lexikon

    Lexikon rund um die häufigsten Begriffe von A wie ambulant - W wie Wundheilung. Alle Begriffe rund um Breast Implant Illness, Implantate, BIA-ALCL, Operation und Brust. A Ambulant Ärztliche Behandlung des Patienten ohne Übernachtung Anaplastisch-großzelliges Lymphom – ALCL (Anaplastic Large Cell Lymphoma) Bei ALCL handelt es sich nicht um Brustkrebs, sondern um eine Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, einer Krebs-Art, die das lymphatische Systems befällt, das Teil des Immunsystems ist. Ankerschnitt Querschnitt unterhalb der Brust (siehe Blog, Straffung) Areola (Warzenhof) Die pigmentierte oder dunkler gefärbte Hautumgebung der Brustwarze Asymmetrie der Brust Ungleichmäßiges Aussehen der linken und rechten Brust hinsichtlich Größe, Form, Brustfalte und Positionierung auf dem Brustkorb Atrophie „Verkümmerung“ beschreibt die Verkümmerung, eine Verkleinerung eines Gewebes, eines Organs oder einer einzelnen Zelle, mit der eine Minderung der Funktion einhergeht. z.B.: Verkümmerung des Brustmuskels Autoimmunerkrankungen In der Medizin Überbegriff für Krankheiten, die zur Bildung von Antikörpern führen. Dieser Reaktionen des Körpers, liegt eine gestörte Toleranz des Immunsystems gegenüber körpereigenen Stoffen zugrunde. z.B.: Hashimoto (eine Schilddrüsenerkrankung). Axilla Achselhöhle B BIA-ALCL Brustimplantat-assoziiertes anaplastisches großzelliges Lymphom – BIA-ALCL (Breast Implant Associated - Anaplastic Large Cell Lymphoma) Bei BIA-ALCL handelt es sich nicht um Brustkrebs, sondern um eine Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, einer Krebs-Art, die das lymphatische Systems befällt, dass Teil des Immunsystems ist und die durch (fast ausschließlich texturierte) Brustimplantate ausgelöst wird (BIA=Brustimplantat assoziiertes, also "in Verbindung mit Brustimplantaten") Bindegewebe Bezeichnet verschiedene Gewebetypen, die in allen Bereichen des Körpers vorkommen und dort vielfältige unterstützende Aufgaben verrichten. Bindegewebe besteht aus elastischen Kollagenfasern. Bindegewebserkrankung Krankheiten des Bindegewebes, dazu gehören z.B.: Systemische Sklerose (SSc), Systemischer Lupus erythematodes (SLE), Sjögren-Syndrom, Polymyositis und Dermatomyositis Biokompatibilität Als biokompatibel bezeichnet man Stoffe die mit Gewebe koexistieren können, ohne Schäden zu verursachen. Biopsie Ist ein chirurgischer Eingriff zur Entnahme und Untersuchung einer kleinen Menge von Gewebe aus dem Körper. Das entnommene Gewebe, das vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht wird. Darüber hinaus gehören auch chemische Analysen zu den Untersuchungsmethoden. Brust-Augmentation Chirurgischer Eingriff zur Vergrößerung der Brust. Die erste Platzierung eines Implantats zur Vergrößerung der Brust wird als Primäre Augmentation bezeichnet. Jeder weitere Eingriff zum Ersetzen des Implantats wird als Revisions-Augmentation bezeichnet. Brustimplantat Jedes chirurgisch eingebrachte künstliche Mittel zum Ersetzen verlorenen Brustgewebes oder zur Vergrößerung /Angleichung der Brust. Immer aus einer Silikon Hülle, die verschiedene Oberflächenstrukturen aufweisen (glatt, micro- oder macrotexturiert) und mit Kochsalz oder Silikon gefüllt sind. Brust-Rekonstruktion Chirurgischer Eingriff zur Ersetzung oder Wiederherstellung von Brustgewebe nach Brustkrebs oder Unfallfolgen oder bei angeboren fehlender Brust oder bei kongenitalen Brustdefekten. Die erste vorgenommene Brust-Rekonstruktion wird als „Primäre Brust-Rekonstruktion“ bezeichnet, jede weitere als „Revisions-Rekonstruktion“. C Ca Mammae Karzinom der Brust / Brustkrebs CD30-TEST Nachweis von BIA-ALCL (Serom und Kapselgewebe) (Nicht im Blut nachweisbar!). Muss in Verbindung mit einem ALK-Test gemacht werden. Ein BIA-ALCL liegt vor bei positivem CD30 i.V.m. negativem ALK. Core Studie Kernstudie, die während einer Dauer von 5 bis 10 Jahren vor der offiziellen Zulassung des Implantates durchgeführt wird und die Grundlage für die Zulassung darstellt. Sie wird bei Primären Brustaugmentationen und Rekonstruktionen sowie bei sekundären Brustaugmentationen und Rekonstruktionen durchgeführt. D DIEP - Flap (Deep Inferior Epigastric Perforator Flap) Brustaufbau mit freier Lappenplastik aus dem Bauchgewebe Dislokation Verschiebung des Brustimplantats von der richtigen, gewünschten Position Drainagen Ermöglichen das Ableiten von Flüssigkeiten. Durch einen Sog wird Wundwasser und Blut über einen Schlauch aus der OP-Wunde in Behälter außerhalb des Körpers geleitet. Verbleiben nach der OP in der Operationsstelle, bis nur noch minimale Flüssigkeitsmenge gefördert wird. E En bloc-Entnahme Sezierung der geschlossenen unversehrten Gewebekapsel aus der Brustregion, zur Entnahme des Brustimplantates. Das Brustimplantat wird erst außerhalb des Körpers aus der Kapsel entnommen. Der Begriff kommt aus der Onkologie, wurde aber zur Verifizierung der Entnahmetechniken von Brustimplantaten in der Aufklärungsarbeit über Explantationstechniken übernommen. Expander Ein Gewebe-Expander ist eine leere Hülle aus Silikon, die mit einem Ventil versehen ist. Durch dieses Ventil kann Kochsalzlösung in den Hohlraum eingeleitet werden. Durch die Ausdehnung des Expanders, dehnt sich auch die darüber befindliche Haut langsam aus. Zur Vorbereitung für die Implantation in straffes bzw. nicht vorhandenes Brustgewebe (wie ein Ballon den man mit Wasser füllt). Es werden meist texturierte Expander verwendet!!!! Es gibt auch einen glatten Expander eines Herstellers. Explantation Entfernung der Brustimplantate Extrusion Austreten des Implantats durch die Schnittstelle oder durch die Haut F Fetttransplantation/Fetttransfer (FT) Entnahme von Eigenfett an verschiedenen Körperstellen, das in die Brust eingebracht wird G Gel bleeding Gelbluten, „Schwitzen“ des intakten Implantats. Dabei tritt Silikon in kleinsten Teilchen durch die unbeschädigte, aber durchlässige Implantathülle aus. Dies passiert bei allen Implantaten, wie eine Studie aus 2021 gezeigt hat. Gel fracture Brechen des im Implantat enthaltenen Silikon-Gels ohne Beschädigung der Hülle. Die Folge ist eine Verformung des Implantats. Granulom Knoten (kein Krebs), der sich um jeden Fremdkörper, wie z. B. Silikon, bilden kann. Muss wie jeder Knoten entfernt werden, um Krebs auszuschließen. H Hämatom Bluterguss, Ansammlung von Blut an einer Körperstelle Histopathologie Wissenschaft von krankhaften Gewebeveränderungen Hypertrophe Narbe Vergrößerte Narbe nach der Wundheilung I In toto Anderer Begriff für en bloc. Inert sich an bestimmten chemischen Vorgängen nicht beteiligend Inzision Schnitt in das Gewebe während einer Operation Innerer BH Bei einer Bruststraffung mit innerem BH wird ein Teil der unteren Lederhaut als innere Stütze der Brust verwendet. Infektion Ansteckung durch eingedrungene Krankheitserreger. Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze innerhalb des Körpers Inflammation Inflammation bedeutet "Entzündung" Reaktionen des Körpers auf Infektionen oder Verletzungen, meist gekennzeichnet durch Rötungen, Schwellungen, Temperaturerhöhung oder Schmerz Inframammär Schnitt in der Brustfalte K Kalzifikation Verkalkung – Verhärtung durch Ansammlung von Kalzium Kapsel Körpereigenes Gewebe, das sich rund um einen Fremdkörper (das Brustimplantat) bildet Kapselkontraktur/Kapselfibrose Bei der Kapselfibrose handelt es sich um die Ausbildung einer harten bindegewebsartigen, teilweise schmerzhaften Kapsel, die infolge einer Brustvergrößerung durch Einsetzen eines Implantats entsteht. Bei dieser Fremdkörperreaktion kann es zu starken Verformungen der Brust kommen. Die Folge kann eine Ruptur (Zerreißen) des Implantates sein, eine Quetschung des Implantats oder Verformung der Brust. Kapselkontrakturen sind klassifiziert nach den Baker-Graden I bis IV. Baker-Grad I: Normales, weiches und natürliches Erscheinungsbild. Baker-Grad II: Leichte Festigkeit bei normalem Erscheinungsbild. Baker-Grad III: Fester als normal und unnormales Erscheinungsbild (veränderte Brustform). Baker-Grad IV: Verhärtung, offensichtliche Deformation und schmerzhafte Druckempfindlichkeit. Kapsulektomie Chirurgischer Eingriff zur Entnahme der Kapsel rund um das Brustimplantat (Bitte Unterschied zur Totalen Kapsulektomie beachten!) Kapsulotomie (geschlossen) Versuch, das Narbengewebe rund um das Brustimplantat durch mechanischen Druck zu brechen. Nicht indiziert, weil dabei das Brustimplantat beschädigt werden kann. Kapsulotomie (offen) Versuch, das Narbengewebe rund um das Brustimplantat durch einen chirurgischen Eingriff zu brechen Kohäsivität Bezeichnet die Konsistenz des Gels und dadurch die Festigkeit eines Brustimplantats, die durch das verwendete Füllmaterial entsteht Kongenitale Abnormalität Angeborene Fehlbildung Kontraindikation Gegenanzeigen für Behandlungen und Medikamente, die negative Auswirkungen haben könnten Kontralateral Gegenseite L Laktation Milchproduktion der Milchdrüse, kann auch außerhalb der Stillzeit auftreten Lift Straffung des Gewebes. Unterschiedliche Schnittführungen möglich Lollipop (Lift) Schnitt um die Areola und gerade nach unten lymphadenopathie Vergrößerung der Lymphknoten Lymphödeme Schwellungen der Lymphknoten bzw. Wasseransammlungen im Gewebe, die durch beschädigte/entfernte Lymphknoten entstehen M Malposition Fehlstellung des Implantats durch die ursprüngliche Operation oder durch ein Verrutschen des Implantats in Folge von Schwerkrafteinwirkung, Trauma oder Kapselkontraktur Mamma Brust Mammographie Untersuchung der Brust mittels Röntgenstrahlen im Rahmen der Krebserkennung. Bei Patienten mit Brustimplantaten ist eine spezielle Mammographie kontraindiziert. Mammoplastie Plastische Brustchirurgie. Mastektomie Teilweise oder vollständige Entfernung des Brustgewebes bei Krebs oder präkanzerösen Zuständen Mastitis Entzündung der Brust Mastopexie Chirurgisches Verfahren zum Heben und zur Neuformung schlaffer, hängender Brüste Metastasierung Krebs-Stadium, bei dem der Krebs sich auf weitere Teile des Körpers ausgebreitet hat Migration von Silikon Bewegung von Silikon außerhalb des Brustimplantats zu anderen Teilen des Körpers MRT (Magnetresonanztomographie) Röntgenuntersuchung mit der besten Fähigkeit, Brüche Silikon-gefüllter Brustimplantate zu erkennen N Nekrose Absterben von Zellen oder Gewebe Niedermolekuläres Silikon Kleine Silikon-Moleküle, die durch die Implantathülle austreten können O Onkologe Facharzt, der sich auf die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hat P Pathologiebericht Bericht über untersuchtes Gewebe Pectoralis Major Großer Brustmuskel Pectoralis Minor Kleiner Brustmuskel Periareolar Rund um den dunkleren oder pigmentierten Bereich, der die Brustwarze umgibt Postoperativ / Post-OP Nach der OP Ptosis Hängen oder Erschlaffung der Brust Punktion Entnahme von Flüssigkeit/Gewebe aus einer Körperhöhle durch Einstich mit der Hohlnadel R Re-Operation Weiterer Eingriff nach der ersten Brustvergrößerung Rezidiv Wiederkehrende Erkrankung Rippling Wenn Brustimplantate nach einer Brustoperation Falten bilden und diese von außen sichtbar und tastbar sind, spricht man von Rippling Ruptur Loch oder Riss in der Implantathülle, wobei Silikongel aus der Schale austritt. Das Silikon kann dabei innerhalb der Kapsel verbleiben (intrakapsulär) oder aus ihr austreten (extrakapsulär). S Saline implants Mit Kochsalzlösung gefüllte Implantate mit Silikonhülle Serom Ähnlich wie ein Bluterguss, tritt ein Serom auf, wenn sich der wässrige Anteil des Blutes um einen chirurgischen Schnitt oder um das Brustimplantat herum ansammelt Silicone Bleeding siehe Gel bleeding Silikon Aus Silizium synthetisiertes Material. Es existiert in unterschiedlichen Formen (z. B. flüssig, gelförmig oder fest) Silikonelastomer Silikon-Art, die elastische Eigenschaften hat, ähnlich wie Gummi Silikonom Sklerosierendes Lipogranulom (verhärteter Knoten) der weiblichen Brust. Die Ursache ist eine Fremdkörperreaktion, die durch ausgetretene Silikonöle in das Brustgewebe, d.h. die ausgetretenen Stoffe verhärten zu Knoten. Stationär Behandlung des Patienten bei einem Klinikaufenthalt einschließlich mindestens einer Übernachtung Stille Ruptur Bruch der Implantathülle ohne Symptome oder sichtbare Veränderungen. Stille Rupturen sind die am häufigsten auftretenden Hüllenbrüche und können nur mittels MRT diagnostiziert werden, leider auch hier mit Fehldiagnosen Subkutan Unter der Haut Symptom Jede wahrnehmbare Veränderung des Körpers und seiner Funktionen, die eine Krankheit oder eine Krankheitsphase anzeigt Symptomatische Ruptur Bruch der Implantathülle mit Symptomen, wie z. B. Knoten, anhaltenden Schmerzen, Schwellungen, Verhärtungen oder Veränderungen der Brustform. Einige Rupturen sind symptomatisch, die Mehrzahl von ihnen tritt jedoch ohne Symptome auf (Stille Ruptur). Systemisch Sich auf den gesamten Körper beziehend T Tastbarkeit Spürbarkeit des Implantats mit der Hand Totale Kapsulektomie Entfernung sämtlichen Kapselgewebes aus dem Körper (Achtung: es sagt nichts darüber aus, ob die Kapsel im Körper geöffnet wurde). Sobald eine Kapsel um das Implantat Löcher aufweist, sollte die Entnahme nicht mehr als en bloc bezeichnet werden! ACHTUNG: Die Begrifflichkeiten en bloc und Totale Kapsulektomie werden hier von vielen Ärzten unterschiedlich verwendet!!! Toxisches Schocksyndrom Seltene, aber lebensbedrohliche bakterielle Infektion, die nach der Operation auftreten kann. Es tritt am häufigsten in der Vagina von Frauen auf, die superabsorbierende Tampons benutzen. Symptome sind plötzliches Fieber, Erbrechen, Durchfall, verminderter Blutdruck, Ohnmacht, Schwindel und Sonnenbrand ähnlicher Hautausschlag. Wenn ein solches Schocksyndrom vermutet wird, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Trans Axillar Durch die Achselhöhle W Wundheilungsstörung Ungewöhnlich langer, verzögerter Heilungsprozess einer Wunde. © Birgit Schäfers

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  • MCAS

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    Dies ist eine persönliche Betrachtung zum Einsatz von Silikonimplantaten bei Transidentität Mann zur Frau. Bei Transidentität findet leider fast immer ein Brustaufbau mit Implantaten statt. Ich will hier richtig und vollständig aufklären, damit alle Frauen sich über die Gefahren von Implantaten bewusst werden, und hoffentlich ohne Implantate die Angleichung vollenden können. Hier wird nur die Angleichung Mann-zu-Frau behandelt, natürlich gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten für andere Implantate, denen hier jedoch keine Beachtung geschenkt werden kann. Einige Begrifflichkeiten kurz erklärt: Was versteht man unter Transidentität? Es handelt sich um Menschen, bei denen das gefühlte Geschlecht und das körperliche Geschlecht, mit dem sie auf die Welt gekommen sind, nicht zusammenpassen. Mehr könnt Ihr HIER erfahren: Ist Transidentität angeboren? Danach ist Transidentität eine angeborene Variante der geschlechtlichen Identität von Menschen, bei der die Geschlechtsidentität mit dem zugewiesenen Geschlecht nicht übereinstimmt. „Die genauen Ursachen verschiedener Varianten geschlechtlicher Identität sind nicht klar. Wie fühlt sich Geschlechtsdysphorie an? (Als Dysphorie wird eine Störung des emotionalen Erlebens bezeichnet) Genderdysphorie ist gekennzeichnet durch eine starke, anhaltende geschlechtsübergreifende Identifikation, die mit Angst, Depression, Reizbarkeit und oft dem Wunsch, als ein anderes Geschlecht als dem bei der Geburt zugewiesenen, zu leben, verbunden ist. Hormontherapie bei Transsexualität: Ein wichtiger Schritt in der Behandlung der transsexuellen Personen ist die Hormonbehandlung. Dabei bekommen die Personen die Geschlechtshormone des jeweils anderen Geschlechts verabreicht. Transfrauen, also Mann-zu-Frau-Transsexuelle, bekommen ein Östrogen-Präparat. Der dringende Rat ist ebenfalls auch hier: Keine Selbstmedikation - es ist ein weitreichender Eingriff in den Körper. Hier findet Ihr mehr Information en . Wie viele Menschen bereuen ihre „Geschlechtsumwandlung“? (1) Bislang gibt es nur wenige Studien , die sich mit der Frage beschäftigen, wie viele der als Transgender Identifizierten zu einem späteren Zeitpunkt ihre Transition bereuen oder rückgängig machen wollen. Grundsätzlich wird der Anteil derjenigen, die eine Detransition vornehmen, mit 0,5 % bis 3 % als sehr niedrig angegeben. Leider finde ich hierzu keine verlässliche Dokumentation im Netz. Eine große Bitte: überprüfen Sie immer wieder Ihre Gefühle, probieren Sie es aus, wie es sich im anderen Geschlecht lebt, erst wenn Sie sich wirklich sicher sind, machen Sie es, aber bleiben und werden Sie dadurch gesund. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpp) nannte 2018 auf ihrer Website die Unterschiedlichkeiten: Medizinische Klassifikation von Transmenschen Zitat: Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD): Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD, englisch: International Classification of Diseases) ist ein internationales Diagnoseklassifikationssystem, das seit 1948 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO, englisch: World Health Organization) herausgegeben wird. Seitdem wurde die ICD mehrmals überarbeitet. Die Diagnose "Transsexualität" (302.5) tauchte erstmals in der ICD-9 (1975) auf. Transsexualität wurde darin den "Sexuellen Verhaltensabweichungen und Störungen" zugeordnet. Die 1990 überarbeitete und bis zum 1. Januar 2022 gültige ICD-10 bezeichnet Transsexualismus (F64.0) als "Störungen der Geschlechtsidentität" (F64) und ordnet sie allgemein den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F 60 - F69) zu. Die ICD-10 unterscheidet insgesamt fünf Formen der "Störungen der Geschlechtsidentität": Die Diagnose "Transsexualismus" wird in der ICD-10 beschrieben als "der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechts zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit dem Unbehagen oder dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen. Durch die Zuordnung des "Transsexualismus" zu den "Störungen der Geschlechtsidentität" wird diese Identitätsform pathologisiert. Im Zuge der Überarbeitung der ICD hat die zuständige Arbeitsgruppe (Working Group on Sexual Disorders and Sexual Health) empfohlen, die Kategorie Transsexualismus (F64.0) als Geschlechtsinkongruenz, d. h. als eine Nichtübereinstimmung der Geschlechtsidentität mit den Geschlechtsmerkmalen des Körpers, im Jugend- und Erwachsenenalter neu zu konzipieren. Auch die Kategorie Störung der Geschlechtsidentität im Kindesalters (F64.2) soll in Geschlechtsinkongruenz im Kindesalter umbenannt werden. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe dafür plädiert, die Geschlechtsinkongruenz nicht länger den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen zuzuordnen, sondern stattdessen in einem neuen Kapitel "Probleme/Zustände im Bereich der sexuellen Gesundheit " zu verorten. Am 18. Juni 2018 ist die finale Fassung der neuen Internationalen Klassifikation der Krankheiten, die ICD-11, vorgestellt worden. Im kommenden Jahr wird die World Health Assembly über diese neue ICD-11 abstimmen, die dann am 1. Januar 2022 in Kraft treten soll. Zitat Ende Dadurch ist m.E. jedoch nichts besser geworden. Die Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen sind häufig weit ausgeprägt, so dass es dadurch immer wieder zu Fehlentscheidungen kommt, die nur durch eine umfangreiche Therapie ausgeschlossen werden können. Als nächstes möchte ich die unterschiedlichen Operation nennen: Brustchirurgie Mann-zu-Frau: Ein bedeutender Schritt für die Feminisierung der Transfrauen stellt die Brustchirurgie dar. Essentiell ist es in diesem Zusammenhang, die Unterschiede der weiblichen und männlichen Brust zu verstehen und entsprechend ein individuell angepasstes chirurgisches Konzept zur Feminisierung im Brustbereich zu erstellen. Hier ist nicht nur der individuelle Wunsch der Patientin hinsichtlich Größe und Form von Relevanz – ebenso müssen die anatomischen Unterschiede der männlichen und weiblichen Brust ausgeglichen werden. Ein ausführliches Beratungsgespräch sowie eine genaue Analyse der Brustform sowie des Brustwarzensitzes führt sodann zur richtigen Wahl des Operationsverfahrens. Im Allgemeinen erfolgt eine Brustvergrößerung mittels Silikonimplantaten – manchmal erfolgt zuvor die Implantation eines Brustexpanders. In einigen Fällen wird ein Brustaufbau durch Eigenfett als empfehlenswert genannt. Geschlechtsangleichende Operation: Bei der ersten Operation erfolgt die Entfernung von Schwellkörpern und Hoden, Bildung der Neovagina, Kürzung der Harnröhre und Bildung der Neoklitoris aus der Eichel. Die zweite Operation dient der Korrektur der Schamlippen, der Erweiterung des Scheideneingangs und dem Aufbau eines Schamhügels. Meine weitere Maßnahmen zur Angleichung: Logopädie Nadelepilation der Barthaare Laserepilation des Oberkörper zwecks Haarentfernung 120 Stunden Psychotherapie Namens & Personenstandsänderung nach Transsexuellen Gesetz (TSG) (schon die Bezeichnung „Transsexuell“ ist hier völlig unangebracht, denn es geht hier nicht um Sexualität sondern um das Geschlecht). Das Thema Gesichtsfeminisierung und Stimmband-OP wird hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt, ich habe zu diesen Themen keine Gespräche geführt oder Informationen eingeholt, da diese Eingriffe für mich nicht zur Diskussion standen. „Für viele meiner Leidensgenossinnen stellen mitunter alle Operationen eine Notwendigkeit dar.“ ABER: Ich bin mir natürlich bewusst „wir“ sind hier bei Krank durch Brustimplantate - Wir helfen e.V. Der Wohl schwierigste Weg, den wir gehen müssen, ist der Weg zur Selbstliebe. Brustimplantate tragen Frauen/Transgender aus allen Gesellschaftsschichten, Berufen, Nationen, Jahrgängen und mit verschiedensten Intentionen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Kaum jemand mit sog. "Billigimplantaten" und nur wenige Frauen, die das bei diesem Thema erwartete Klischee bedienen. Ich habe mit Hilfe meiner Therapeutin zu einer für mich ungeahnten Stufe meiner Selbstliebe gefunden. Ich möchte hier an dieser Stelle meiner Therapeutin Frau Förtsch in Herne danken, diese Frau hat in meinem Herzen einen besonderen Platz eingenommen. Hier findet Ihr viel mehr über Selbstliebe Wir alle müssen soviel durchmachen und wir nehmen so viel auf uns, wir müssen uns jedoch klar machen, dass viele Ärzte ein großes finanzielles Interesse haben und nicht vollumfänglich aufklären. Es gibt eine Symptomliste, die immer wieder in Verbindung mit den Implantaten genannt werden. Falls eine oder mehrere Symptome bei Euch aufgetreten sind, holt euch Hilfe und lasst die Brustimplantate entfernen. Häufig genannte und typische Symptome und Diagnosen in Erfahrungsberichten Zigtausender Betroffener findet Ihr hier: Symptome Bitte schaut ebenfalls in unser Lexikon , dort werden die möglichen Erkrankungen kurz erklärt, viele weitere Begriffe sind dort aufgeführt, die in Zukunft wichtig sein könnten. Ich jedenfalls bin eine glückliche Trans-Frau mit kleinen Brüsten, aber ohne Implantate. Liebe Grüße Martina ©Martina Prange (1) Das Geschlecht kann gar nicht umgewandelt werden, ich bevorzuge die Bezeichnung „Geschlechtsangleichung“

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